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Herbstzeit heißt Pilze sammeln

Noch vor einigen Tagen saßen wir mit den Kindern, Familie und Freunden auf der Terasse, schlürften kühlen Aperol Sprizz und genossen den Blick auf in diesem Jahr ach so üppige Blumenpracht.

Aber nun ist er da - der Herbst.

Und da die Ferien begonnen haben hieß es bei uns auf in den Wald- alte Klamotten an, die Wanderschuhe aus dem Keller holen und die allerwichtigsten Utensilien nicht vergessen - den Korb und das Taschenmesser.

Voller Freude und schon fast zitternd vor Aufregung machten wir uns samt Kindern (und Hund) auf den Weg in unseren "alten" Wald in die Voreifel.

Das Wetter spielte mit und kaum angekommen gab es direkt die ersten Funde. Tief unter den kleinen Fichten im Moos verborgen entdeckten wir einen nach dem anderen. Was- fragt Ihr?

DEN PILZ.

Ich bin keine Pilzkennerin und sammle nur das, was ich kenne, denn schließlich freue ich mich schon auf die phantastische Mahlzeit nachher...um auf Nummer sicherzugehen kommen nur Steinpilze & Maronen in den Korb und später auf den Tisch.

Ich liebe den Wald- nirgendwo ist es so still und doch geräuschevoll wie dort. Weit weg von den Wanderwegen im Tiefen wartet das Unbekannte entdeckt zu werden. Wer einmal im Leben über einen weichen, nachgebig federnden, moosbedeckten Waldboden gegangen (fast geschwebt) ist, der weiß wovon ich spreche. Es verbreitet eine Tiefenentspannung und das Gefühl von absoluter Zufriedenheit.

Die Kinder müssen nicht zum Wandern animiert werden. Es läuft von alleine.

Niemand quängelt  oder meckert -"wie weit noch?"... Die Zeit bleibt stehen - für uns alle.

Nach einer gefühlten Stunde (in Wahrheit waren es knappe 3,5..) erinnert uns unser Magen, daß wir eine Rast einlegen sollten.

In diesem Moment hören wir plötzlich ein Rascheln in den niedrigen Tannen gleich neben uns und eine Herde junger Rehe springt auf und gallopiert nur einige wenige Meter an uns vorbei. Die baffen Gesichtszüge unserer Kinder vergesse ich nicht so schnell.

Die nächste Begegnung ist ein alter Mann, der mit einer pilzebefüllten Tüte auf uns zukommt. Wir erfahren, daß er seit 60(!) Jahren Pilze sammelt ("natürlich NUR für seine Frau..") und bekommen eine gratis Lernstunde über seltene aber essbare Pilze in der Region.

Danke dem Unbekannten für dieses beeindruckende Gespräch! So was kann ich niergendwo buchen.

Bedauerlicherweise gibt es einen bitteren Tropfen - wir finden auf den schönsten Stellen, von den wir meinen, daß sie unberührt sind, mehrere Plastikflaschen, Verpackungen und sogar Alufolie... Hinterlassenschaften einiger unbekümmerter Gäste, die dort leider ewig liegen bleiben  ...

Nichtsdestotrotz sind wir stolz auf unsere Beute, haben frische Luft geschnuppert, sind glücklich und ausgepauert und freuen uns auf das leckere, frisch zubereitete Essen daheim.

 

Wie ist es bei Euch? Sammelt Ihr Pilze? Welche Erfahrungen habt Ihr im Wald? 

Ich wünsche Euch einen entspannten Herbst,

Eure Agata

 

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